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Rund Fehmarn

Bei nahezu Windstille, trugen wir die Boote zum Wasser und paddelten los. Anfangs hatten wir ungetrübten blauen Himmel und glas klares Wasser. Wir konnten ca. 5 km lang durchgehend den Grund sehen, bei einer Wassertiefe von 4 Metern.
Nach dem wir den ersten Leuchtturm passiert hatten, nahm der Wind ganz leicht zu. Ab diesem Moment, waren leider oftmals gelbe Verfärbungen auf dem Wasser. Wir können uns immer noch nicht erklären, woher die kamen.

Kurz hinter Puttgarden, stiegen wir das erste mal aus dem Boot, aber nicht am Strand, sondern ca. 200 Meter vom Strand entfernt in knietiefem Wasser.
Auf den letzten Drittel haben uns mehrere Angler versucht zu angeln. Einer hat es geschafft die Sehne über uns zu werfen und meinte dann, die Schnur so schnell wie möglich wieder einzukurbeln. Die Pose und der Angelhaken sind dann knapp an unseren Körpern vorbei gezischt. Das sind dann die Momente für die Angler, wo sie mal keine Langeweile haben.
Nach 8,5 Stunden hatten wir unbeschadet die 60 km hinter uns, verluden die Boote und machten uns auf den Heimweg.