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12 Tage nach Göteborg

Jemand musste Josef A. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, befand er sich eines Morgens auf dem Weg nach Göteborg. Nein natürlich hat ihn niemand verleumdet, wie es bei Kafka im Prozess heißt! Es war vielmehr eine Art «Lernreise» für Josef.

Normalerweise sucht man sich ja zum Lernen einen ruhigen Ort und jeder der schonmal eine Kajaktour gemacht hat, weiß dass man dort viel Zeit zum Nachdenken hat. Grund zum Lernen war die Abschlussprüfung für die Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit. Also ein Grund mehr eine Kajaktour durch mehrere Länder zu machen. Von der Schlei sollte es bis nach Göteborg gehen.

Eine von 12 Tagesrationen. «Einkaufen ist zu viel Ablenkung.»

 

 Alles muss rein. Wenigstens konnte auf die Sonnenmilch verzichtet werden.

 

Vor der Querung nach Dänemark. Leuchtturm Falshöft im Hintergrund.

 

So sieht «keine Ablenkung» aus.

 

Der erste Zeltpaltz kurz vor dem Leuchtturm Vejsnaes Nakke auf Aerø.

 

 

Querung des Store Baelt – Überfahrt nach Omø

 

Blick auf Agersø bei Sonnenaufgang.

 

Das Wäldchen Klarskov kurz vor Korsør.

 

 

Querung von Dänemark, Gilleleje, nach Schweden zum Kullaberg – Be aware of big ships in misty weather

 

 Der Kullaberg. Nach kilometerlangen Steilküsten, Sandstränden und endlosen dänischen Ferienhaussiedlungen ein Gefühl von norwegischer Atlantikküste.
 Torekov in der Abenddämmerung
Relaxing time – Die letzten Stunden vor der Abfahrt die schönen Schwedischen Schären genießen

 

 

 

Göteborg nach 520 km mit einem Bier willkommen heißen. Ein netter Schwede gibt aus als er mich mit meinem Kajak vorbeirollern sieht. Danach Buffet auf der Stena. Nach 12 Tagen einheitlichem, energiehaltigem Essen, ein willkommener Gruß aus dem Paradies.