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Flensburg – Kiel

Normalerweise fahre ich per Mitfahrgelegenheiten die Strecke Flensburg–Kiel. Diese Woche entschied ich mich mal statt Autobahn und längerer Distanz, den schöneren Wasserreiseweg zu wählen.

Als Student hat man natürlich Freitags oft frei, also stach ich schon am Donnerstag um 19 Uhr am EFKK in Flensburg in See. Nach 2 Stunden und einem schicken Sonnenuntergang, paddelte ich weiter unter dem Sternenhimmel. Das Wasser um mich herum war schwarz, jeder Paddelschlag jedoch löste einen spannenden fluoreszierenden, hellen Wirbel aus. Die Querung der Geltinger Bucht war schließlich etwas anstrengend für die Konzentration. In dem Naturschutzgebiet auf der anderen Seite brannte natürlich kein Licht, dass ich hätte anpeilen können. Lediglich 1 km musste ich entlang den brechenden Wellen vor der Sandbank korrektur paddeln, bis ich rum war. Kurz danach war es Zeit für eine Mütze Schlaf. In den neuen Biwaksack gemuggelt, schlief ich unter den Sternen ein.
Den Sonnenaufgang bekam ich so auch perfekt mit. Danach ging es aus dem Biwaksack, hinein in den Kokatat Trockenanzug. Vier Leuchttürme passierte ich schon, als ich hinter Schleimünde war und da keine weitere Landmarke zwischen Schleimünde und Bülk war, paddelte ich einfach direkt zum Außenposten der Kieler Förde. Das letzte Stück war dann Heimspiel…
 
Links Dänemark, rechts Deutschland das gibt’s nur an der Flensburger Förde.

 

 

 

 

 

 

 

100 km in 21 Stunden, davon 6 an Land.